8. Mai 2021 | Bremen-Sebaldsbrück

Programm

Orgelmusik an der Hüfken-Orgel mit Wolfgang Baumgratz
Komponisten-Gedenkjahre 2021 und Gedanken zum Ende des 2. Weltkrieges am 8. Mai 1945

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621 | 400. Todesjahr)
Toccata in C-Dur
Hymnus »Da pacem, Domine« (vier Verse)

Michael Praetorius (1571–1621 | 450. Geburtsjahr, 400. Todesjahr)
Sinfonia in g-Moll
Zwei Variationen »Nun lob, mein Seel, den Herren«

Tommaso Albinoni (1671–1751 | 350. Geburtsjahr)
Concerto in F-Dur (Allegro – Adagio – Allegro)
für Orgel übertragen von Johann Gottfried Walther (1684–1748)

Clara Schumann (1819–1896 | 125. Todesjahr)
Praeludium und Fuge in g-Moll
für Orgel übertragen von Wolfgang Baumgratz (geb. 1948)

Camille Saint-Saens (1835–1921 | 100. Todesjahr)
Pro Defunctis 
aus Sept Improvisations, op. 150

Igor Stravinsky (1882–1971 | 50. Todesjahr)
Pater Noster
für Orgel übertragen von Wolfgang Baumgratz

Organist

Wolfgang Baumgratz

Wolfgang Baumgratz (geboren 1948 in Meersburg / Bodensee) wurde nach dem  Kirchenmusikstudium in Freiburg (Orgel bei Ludwig Doerr) und nach dem Konzertexamen bei Albert de Klerk in Amsterdam 1979 zum Domorganisten in Bremen berufen. Seit 1984 wirkt er außerdem als Professor für Orgel an der Hochschule für Künste in Bremen. Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit und zahlreichen Aufnahmen für Rundfunk und Schallplatte ist er Orgelsachverständiger der Bremischen Evangelischen Kirche.

1998 wurde er zum Präsidenten der Internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO) gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2013 inne. –

Am 1. Januar 2014 wurde er als Domorganist des St. Petri Domes Bremen sowie als Orgelprofessor der Hochschule für Künste Bremen in den Ruhestand verabschiedet und ist seither (nebenamtlich) Organist der St. Remberti-Kirche Bremen, dies bis April 2020; seither (nebenamtlich) Organist am Gemeindeverbund Bremen-Walle (Immanuelkirche und Alte Waller Kirche). Seit 2015 ist Wolfgang Baumgratz tätig als künstlerischer Leiter des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (IDO).

Nach wie vor übt Wolfgang Baumgratz eine umfangreiche Konzerttätigkeit aus.

Die Orgel

Hüfken-Orgel

Erbauer: Reinhard Hüfken

Baujahr: 2005

Tonumfang: C-g'''

Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 18°C

Stimmungsart: Gleichstufig

Der Orgelprospekt ist aus massiver Eiche mit Rahmen und Füllung gebaut.

Der Prospekt wird von zwei Seitenfelder umrahmt, in denen die großen Pfeifen des Geigenprinzipal 8‘ (klingend) stehen. Hinter diesen liegen jeweils mit der Stirnseite zum Prospekt hin die Pedalladen der C- und Cs-Seite. 

Der Mittelteil der Orgel ist in sechs Felder gegliedert. Hinter den oberen drei Feldern, in denen stumme Pfeifen stehen, ist das Schwellwerk verdeckt angeordnet. In den unteren Prospektfeldern befinden sich klingende Pfeifen der Oktave 4‘. Hinter ihnen schließt sich das Hauptwerk an.

Text: Orgelbau Hüfken

Orgelansicht I

Orgelansicht II